Menschenrechtspreisträger 2018-2019: Sheik Abdo aus Syrien

Ort: Akkar, Libanon

Seit Beginn des Syrischen Krieges im Jahr 2011 hat Sheik Abdo einen gewaltlosen Kampf für die Anerkennung und die Würde syrischer Flüchtlinge durchgeführt. Beim Ausbruch der ersten Gewalt in seiner Stadt Al Qusayr, hat er kleine Kliniken organisiert, wo die Verletzten von Scharfschützen während der Demonstrationen gegen das autoritäre Regime Pflege erhalten konnten, ohne Angst vor einer Verhaftung zu haben. Er wurde deswegen von den Regierungstruppen gesucht und musste von Syrien in die Libanon flüchten. Er gehört zu den ersten, die im benachbarten Libanon Zuflucht gesucht hat. Wie die meisten, hatte er auch die große Hoffnung nur einige Monate von zu Hause weg zu bleiben. Wenn andere Syrer in die Libanon angekommen sind, hat Sheik Abdo sie in der von ihm gemieteten Wohnung und dann in seinem Garten beherbergt. Schließlich hat er von einem Bauer ein Stück Land gepachtet und hat die anderen Flüchtlingen beim Bau eines Zeltlagers mitgeholfen. Heute gibt es auch eine Schule in der Nähe von diesem Lager wo die syrischen Kindern das Lernen eine Bildung kriegen können. Obwohl Sheik Abdo ein Flüchtling ist, in ständiger Unsicherheit über seine Zukunft und ohne Grundrechte, ließ er sich nicht demoralisieren, und er begann sich zusammen mit seiner Gemeinschaft eine Zukunft für ihn und sein Land vorzustellen. So ist den Vorschlag für den Frieden für Syrien entstanden. Die Syrischen Flüchtlingen schlagen der internationalen Gemeinschaft die Gründung einer humanitäre Zone in Syrien, wo sie zurückkehren können. In dieser Zone sollen Gesundheitsversorgung sowie Bildung frei zugänglich sein.

Projektreise in Libanon, August 2018:

Das Flüchtlingslager in Tel Abbas
Tel Abbas
Ein Flüchtlingslager in Akkar
Myniara
Tel Abbas
Eine Moschee neben einer Kirche
Beirut